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Projekt "A"

hatte heute die geniale Idee ein "A" aus einer Weide zu bauen.

Nun würde der eine oder andere vielleicht sagen: "Weide ist doch viel zu weich!" Ja, Weide ist weich und man muß schön aufpassen, daß man keine Dellen reinhaut, ABER: Weide klingt trotzdem saugut!!!!!

Habe die Erfahrung gemacht, daß sich die Härte des Holzes nicht auf den Klang auswirkt.

 

Ich also zur Kuhwiese, wo viele Kopfweiden stehen und ich mich bedienen darf (Hat mir der Bauer erlaubt) und nen  schönen 205 cm Ast ausgesucht.

Der Weiden-Rohling

 

 

Warum ich einen frischen Ast nehme hat einen einfachen Grund:

 Der ist viel leichter und damit schneller auszubeiteln.

Man muß nur ordentlich beim trocknen aufpassen und die Hälften immer mit Schlauchschellen (o.ä.) zusammenpressen nach der Arbeit.

 

Als erstes habe ich dann die Rinde runtergeholt:

Fertig! Weide ohne Rinde

 

 

Als nächstes habe ich den  Ast ein wenig schlanker gehobelt.

Das fertige Didge soll 5 cm dick werden, ohne Rinde war er 7 cm dick.

 

 

Nun das Aufsägen des Astes. Geht flott mit der Makita

 (langes Sägeblatt).

Aufsägen mit der Stichsäge

 

 

Nun den Kanal auf die beiden Hälften aufzeichen und los geht das Gebeitel. Bei der weichen, feuchten Weide ist das eher ein Ausschälen. Das macht richtig Spaß und ist viel weniger anstrengend.